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Der Fuß Ihres Kindes ist bei uns in besten Hnden.

Liebe Eltern,

mit Ihrer Wahl zu unseren therapeutischen Hilfsmitteln, die der Korrektur von Sichelfüßen dienen, treffen Sie eine gute Entscheidung. Mit unseren Antivarus-Schuhen profitiert Ihr Kind von unserer speziellen Erfahrung, die bis in das Gründungsjahr 1879 reicht. Seit mehr als 25 Jahren betreiben wir Forschung und Entwicklung im Segment der Antivarus-Schuhe und haben das kindgerechte Design wesentlich beeinflusst. Das Ergebnis spricht für sich. Wir sind heute Weltmarktführer und haben mehrere 100.000 Kinder erfolgreich während der Sichelfuß-Therapie begleitet.

Wie behandelt man einen Sichelfuß?
Der kindliche Sichelfuß ist eine leicht zu behandelnde Fehlstellung, die häufig angeboren ist. Grundsätzlich sollte der Sichelfuß so früh wie möglich therapiert werden, um Folgeschäden vorzubeugen. Daher beginnt bereits im Säuglingsalter die Sichelfußtherapie mit entsprechenden Korrekturmaßnahmen. Medizinisch bedeutet dies, dass zum einen eine statische Korrektur des in Fehlstellung befindlichen Vorfußes erfolgt und zum anderen eine dynamisch-trainierende Korrektur zur Beseitigung der muskulären Dysbalance. Die Versorgungsbeispiele ziehen sich wie ein roter Faden vom Säugling bis hin zum Schulkind.
Sichelfüße, die sich erst im Laufe mehrerer Wochen oder Monate nach der Geburt entwickeln, beruhen in der Regel auf einem muskulären Ungleichgewicht. Solche Fälle bedürfen einer langfristigen, redressierenden Behandlung, die in Abhängigkeit von der Rigidität der Fehlstellung anfangs durch Krankengymnastik, Gipsverbnde und Nachtschienen durchgeführt wird. Wenn zum Laufbeginn die Fehlstellung fortdauert, werden korrekturerhaltende Antivarus-Schuhe, gegebenenfalls von Dreibacken- oder Schaleneinlagen unterstützt, eingesetzt. Für einen guten therapeutischen Effekt wird die ganztägige Behandlung empfohlen.
Die besonderen Eigenschaften unserer Antivarus-Schuhe führen zu einer erfolgreichen konservativen Versorgung der Sichelfußstellung und erfüllen Ihre Erwartungen hinsichtlich Therapie, Tragekomfort und modischem Design.

Wie funktioniert der Antivarus-Schuh?
Der Antivarus-Schuh von Schein enthält drei Korrekturpunkte. Der Fersenbereich zeigt eine hochgezogene Schaftversteifung. Sie dient zur Verbesserung der Steh- und Gehfähigkeit. Im Gehen erfolgt im Antivarus-Schuh eine korrigierende "knetende" Wirkung. Mit dieser Dynamik im Schuh wird die Zirkulation zu den Muskeln und Sehnen gefördert sowie durch den Abrollvorgang therapiert. Gleichzeitig dient der Antivarus-Schuh zur Lenkung im Wachstum, wie zum Erhalt der bereits erzielten Korrekturergebnisse. Ziel der Behandlung mit Antivarus-Schuhen ist es, den Fuß aus der Sichelfußstellung in eine "neutrale" Position zu bringen. Bei einseitigem Sichelfuß bietet Schein einen passenden Normalschuh an.

Antivarus-Schuhe von Schein für alle Jahreszeiten
Schein bietet mit dem Antivarus-Schuhprogramm für jede Jahreszeit das passende Schuhwerk. Unabhängig von der Wahl für ein bestimmtes Modell, erfüllen alle Antivarus-Schuhe die gleichen medizinischen Korrekturhilfen. Der "offene" Antivarus-Schuh gleicht in seinem Design einer Sandale. Als Verschluss dient eine Dornschnalle beziehungsweise ein Klettverschluss. Diese Antivarus-Schuhe bieten sich besonders für die warme Jahreszeit an. Besonders trendig im Design sind die Ganzjahres-Schuhe, die in ihrer Farbwahl und den Applikationen Jungen wie Mädchen gleichermaßen ansprechen. Diese Antivarus-Schuhe sind sowohl mit Schnürung als auch mit Klettverschluss verfügbar. Um ein ganztätiges, lückenloses Tragen zu gewährleisten, gibt es den Antivarus-Schuh auch als Hausschuh. Für die nasse und kalte Jahreszeit bietet Schein Modelle an, die speziell mit Warmfutter beziehungsweise mit Sympatex-Membrane ausgestattet sind. Der Einsatz der 100 % wasserdichten und optimal atmungsaktiven Sympatex-Membran sorgt für zusätzlichen Tragekomfort. Durch die intelligente Materialkombination ist Bewegungsfreiheit bei jedem Wetter gewährleistet.

Novaped kids-Einlagen als zustzliche Therapiemaßnahme beim Sichelfuß.
Zur Unterstützung der Sichelfuß-Therapie haben sich in den letzten Jahren die NovaPED S90-Kindereinlagen mit großem Erfolg durchgesetzt, weil sie trotz hoher Stützeigenschaft bei geringem Volumen einen flexiblen Rand haben. Dadurch erhöht sich die Trageakzeptanz bei den Kindern erheblich, so dass kürzere Behandlungszeiten die Folge sind. Vorteilhaft ist auch der problemlose Einsatz von Pro- oder Supinationskeilen an der Schalenaußenseite durch Verschweißen nach Erhitzen. Die Korrektur des Rückfußes bei muskel- und bänderschwachem Knick-Senkfuß erfolgt mit der einfachen Zweibackeneinlage. Nicht selten können schlanke und bandschwache Kinderfüße bei der Sichelfußbehandlung in die Knickfuß-, gegebenenfalls auch in die Knick-Senkfuß-Stellung abdriften. Für den Knick-Senkfuß, also zur Führung des Rück- und Mittelfußes, wird die nach vorn verlängerte schalenförmige Einlage, besonders in der langsohligen Form, eingesetzt. Seltener, wie z.B. beim rigiden Klumpfuß, aber auch schon mal beim hartnäckigen Sichelfuß, sind Dreibackeneinlagen aus härteren Materialien wie Supralen oder PE-verstärkten Materialkombinationen erforderlich, um dem medialen Korrekturdruck am Metatarsale 1 Nachdruck zu verleihen. So ist für den kindlichen Sichelfuß bestens gesorgt. Durch hohe Akzeptanz der verordneten Hilfsmittel u.a. durch die Verwendung von farbenfrohen Bezugsdecken aus Multiform und durch das neue Fußwohlgefühl kann der therapeutische Effekt spürbar verbessert und damit die Behandlungszeit verkürzt werden.